Transport und Sicherheit

Niemand wünscht sich einen Unfall - aber es kann jederzeit passieren
 
Wir selbst sichern uns im Auto mit dem Sicherheitsgurt, vertrauen auf Airbags und Seitenaufprallschutz. Wir reden vom sicheren Fahrzeug, aber wie sichern wir unseren Hund?
Wenn unser Hund ungesichert im Auto sitzt, kann der nachfolgend vom ADAC dargestellte Crash tödlich enden, für Tier und Mensch.
 
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Fotos: ADAC
 
Im Real-Unfall wäre das für beide fatal: Die Aufprallwucht entspricht einem Gewicht von über einer halben Tonne.
 
Auch wenn, vergleichbar zur Sicherung von Kindern im Auto, keine explizite Tiersicherungspflicht existiert: Rechtlich fallen Tiere unter die Rubrik „Ladung“ – entsprechend der Straßenverkehrsordnung muss Ladung aber so gesichert sein, dass sie niemanden gefährden kann. Dies bezieht sich keinesfalls nur auf Transporte mit dem Lkw – damit ist jeder Verkehrsteilnehmer gemeint. Somit wäre durchaus denkbar, dass bei einer Kontrolle ein nicht gesicherter Vierbeiner mit einem Verwarnungsgeld belegt wird. In diesem Zusammenhang geben wir einige Tipps:
  • Nehmen Sie Hund und Katze nie ungesichert im Auto mit – bereits bei einer Gewaltbremsung, umso mehr bei einem Unfall könnte das fatale Folgen für Sie und Ihren Liebling haben!

  • Orientieren Sie sich beim Kauf an den Ergebnissen des ADAC-Tests. Am sichersten ist die Transportbox mit richtiger Platzierung im Fahrzeug.

Hier die vom ADAC genannten Vorteile von Transportboxen im Auto:
 
  • Gute Sicherheit für das Tier, wenn Box (inklusive Tier) quer zur Fahrtrichtung direkt hinter der Rücksitzlehne (z.B. im Kombi) positioniert wird. Große Boxen müssen aber zusätzlich gesichert werden, da z. T. die Festigkeit der Sitzlehnen nicht ausreicht. Hierfür eignet sich ein stabiles Laderaumtrenngitter.
    Tipp: Sicherheitsgurte schließen, auch wenn niemand auf dem Rücksitz sitzt. Das erhöht ebenfalls die Stabilität der Lehne.
  • Kleinere Boxen können auch sicher im Fußraum hinter den Vordersitzen untergebracht werden.
  • Das Tier befindet sich in seiner gewohnten „Schlafhöhle“ und ist von gewissen Fahreinflüssen von außen gut abgeschirmt (keine Nervosität beim Tier)
  • Tier kann Fahrer nicht stören und (nach einem Unfall) Rettungspersonal nicht behindern.
Unsere Dogi-Kennel bieten die geforderte Sicherheit und eine optimale Flexibilität, da die Kennels sekundenschnell zusammengefaltet werden können. Sie sind leicht im Gewicht und platzsparend zu verstauen. Die optimale Transportbox im Auto und der kuschelige Schlafplatz für Ihren Hund.

  
 
Gefahren und gesetzliche Vorschriften (Quelle: ADAC)
Nach § 23 der Straßenverkehrsordnung ist der Fahrer dafür verantwortlich, dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges durch die Ladung oder die Besetzung (auch Tiere) nicht beeinträchtigt wird. Bei Nichtbeachtung droht ein Verwarnungs- oder Bußgeld. Deshalb müssen folgende Aspekte beachtet werden:

  • Störung bzw. Gefährdung des Fahrers durch frei bewegliches Tier (Unfallgefahr)

  • Als Folge mögliche versicherungsrechtliche Probleme

  • Verletzungsrisiko für Insassen durch Aufprall des Tieres: Da bei einem Aufprall mit 50 km/h kurzzeitig das dreißigfache des Eigengewichtes auf den Körper wirken kann wird deutlich, dass auch Tiere vor der Gefahr des nach vorne Schleuderns geschützt werden müssen.

  • Verletzungsrisiko für Insassen durch Aufprall des Tieres: Da bei einem Aufprall mit 50 km/h das mehr als Zwanzigfache des Eigengewichtes auf den Körper wirken kann, wird deutlich, dass auch Tiere vor der Gefahr des nach vorne Schleuderns geschützt werden müssen.

  • Eigensicherung des Tieres

Gesetzliche Prüfvorschriften zu Sicherungssystemen für Tiere existieren nicht. Es ist aber bei der Auswahl von Produkten sinnvoll, auf eine Bestätigung zu Crashtests oder DIN-Prüfungen (DIN75410-2) zu achten.

 
 
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